Es reicht nicht, einfach „sein Bestes zu geben“ – entscheidend ist, zu wissen, was zu tun ist. Teil 3 zeigt, wie der Rüststandard kontinuierlich optimiert wird: Jeder Schritt wird analysiert, weggelassen, beschleunigt oder verbessert. So wird der Standard zur Grundlage für den PDCA-Zyklus, um Rüstvorgänge dauerhaft effizienter, sicherer und planbarer zu gestalten.
In Teil 2 von „Schneller Rüsten nach SMED“ geht es um die Standardisierung des Rüstprozesses: Alle Arbeitsschritte werden erfasst, in interne und externe Tätigkeiten getrennt, ihre Reihenfolge optimiert, Zeiten gemessen und Zuständigkeiten festgelegt. Durch Training und Lessons Learned entsteht ein planbarer, wiederkehrender Ablauf, der Effizienz, Qualität und kontinuierliche Verbesserung im Werkzeugwechsel sichert.
Rüstvorgänge sind oft chaotisch und ineffizient, da Werkzeuge, Materialien und Informationen nicht vorbereitet sind. Der erste Schritt zu schnellerem Rüsten nach SMED ist die systematische Vorbereitung: Alle Werkzeuge, Hilfsmittel, Produktionsmaterialien, Qualitätsinformationen und Mitarbeiter müssen vorab bereitstehen. Checklisten – analog oder digital – sichern einen unterbrechungsfreien Ablauf und reduzieren Such- und Wartezeiten drastisch, oft halbiert sich so die Rüstdauer.