ToolFENCE macht Freigängigkeit im Transferwerkzeugbau volumetrisch sichtbar. Aus Bauteil-, Greifer- und Transferbewegungen entstehen zwei Hüllvolumen für Unter- und Oberwerkzeug. Einblenden genügt: Ragt ein Werkzeugelement heraus, sitzt dort die Kollision – eindeutig, auf einen Blick, im gewohnten CAD und ganz ohne Kinematik-Lizenz. Mit obviFLOW auf Knopfdruck erzeugt, als STL/STEP exportierbar. Der Konstrukteur fokussiert Funktion und Umformung und trimmt das Werkzeug nebenbei auf Hubzahl.
Ein Klick im Modell, ein Sprung im Durchlaufplan: obviFLOW 26_1 ersetzt aufwändige Freigängigkeitskurven durch zwei 3D-Taburäume – mehr Übersicht, schnellere Konstruktion und höhere Pressenausbringung inklusive.
Maximale Hubzahlen an Stanzautomaten sind ein naheliegendes Muss in Zeiten enormer Nachfrage, keine Frage.
Wenn die Abrufzaheln sinken geht es prinzipiell mehr darum die Fertigung auf maximale Effizienz und damit auf optimale Hubzahlen zu trimmen. Dies bedeutet konkret Anlageneinstellungen neben der absoluten Hubzahlleistung insbesondere auf die Reduktion des Instandhaltungsbedarfs und auch auf den Energiebedarf pro gefertigtes Bauteil, neu zu justieren.
Man sollte meinen, dass die richtige Anwendung von Freigängigkeitskurven in der Transferwerkzeug-Konstruktion nicht nur ein absolutes Muss, sondern eine Selbstverständlichkeit ist.
Ein fachlich fehlerfreier und übersichtlicher Durchlaufplan, ob klassisch mit Freigängigkeitskurven oder auf Basis einer virtuellen Durchlaufsimulation durchgeführt, ermöglicht die Presse bei maximaler Ausbringung zu betreiben.