Den Blick aus dem COVID Einerlei wagen.

Bereits der Krimi rund um die Wahlen in den USA hat bereits zu einer leichten Auflockerung des omnipräsenten COVID-Themas gesorgt. Doch spätestens mit der Nachricht eines hochwirksamen Impfstoffes lohnt es sich den Kopf zu heben und den Blick nach vorne zu richten.

Viel Zeit und Energie hat das Managen von Corona in den Unternehmen in den letzten Wochen gekostet.

 

Keiner von uns hat mit dem Virus am Anfang des Jahres gerechnet. Keiner von uns hatte ausgearbeitete Handlungsweisen und „best practices“ in der Schublade. Eines aber hatten wir alle gemein, wir alle waren und sind auf die ein oder andere, zumeist krasse Weise betroffen. Ganz besonders wurde uns jedoch sehr viel Zeit genommen.

Viele Fragen sind in Zusammenhang mit COVID im unternehmerischen Alltag aufgetaucht und haben viel Zeit in Anspruch genommen.


Die Corona-Nebelschwaden werden sich nach und nach lichten. Auch wenn uns das Virus und seine Auswirkungen noch länger begleiten werden, im Alltag werden wir weiter mehr Routinen entwickeln. Dies gepaart mit aktuell oft geringeren Abrufzahlen schafft freie Zeit und Energie.

 

Freie Zeit zur Wartung und Instandhaltung der Produktionseinrichtung. Freie Zeit für all das bisher Liegengebliebene. Freie Zeit, um die Anlagen mit erweiterter Sensorik Industrie 4.0 fit zu machen und um ein genaueres Monitoring der Betriebsdaten zu ermöglichen. Freie Zeit für ein Benchmarking der Anlageneinstellungen und zur Hubzahloptimierung. Zusammengefasst freie Zeit, um aufgeschobene Projekte durchzuführen und zur Optimierung.

 

Es gilt die Produktions- und Schichtplanung neu zu bewerten und strategisch auszurichten. Sind die aktuellen Schichten optimal ausgelastet? Verlagerung von Werkzeugen und/oder eine Optimierung stellen hier einen großen Hebel dar.

 

Bei Transferpressen kann durch die ideale Einstellung der Anlagenparameter eine Hubzahl- und Prozessoptimierung erreicht werden. Oft können daraus auch Maßnahmen für die Verbesserungen an den Werkzeugen selbst abgeleitet werden. Immer wieder bestätigt sich dabei, dass ein Potential zwischen 10-30% mehr Ausbringung erzielt werden kann. Und dies auch an konventionellen Anlagen, ganz ohne teure Umbaumaßnahmen.

 

Ein weiterer Blick gilt den Werkzeugen in der Produktion. Welche Werkzeuge sind die aktuellen OEE-Killer in Ihrer Produktion? Werkzeuge müssen nicht nur auf der richtigen Presse oder in einem Werk mit spezialisierten Kostenstrukturen laufen, sondern auch die Lage in der richtigen Region kann durch reduzierte Logistikkosten sparen helfen.

Eine Werkzeugverlagerung stellt einen sehr großen Hebel für eine Produktionsumgestaltung dar.

 

Denken Sie über eine Werkzeugverlagerung nach oder sind Sie bereits im Verlagerungsprozess?

 

Neben der Suche nach einem potenziellen Pressenbetreiber kann ich auf Basis der Werkzeug CAD Daten die Kompatibilität des Werkzeugs mit der Verlagerungspresse prüfen und damit das Risiko deutlich senken. Auch eine Hubzahlabschätzung für eine wirtschaftliche Bewertung ist auf dieser Basis möglich.

Viele Aspekte gilt es bei einer Werkzeugverlagerung zu beachten.


Und was ist, wenn die Werkzeuge dann auf der neuen Presse sind? Auch hier ist eine Prozessoptimierung und Check-Up der Einstelldaten – ganz unabhängig vom Pressenhersteller – immer möglich.

 

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie mich an – ich freue mich auf Ihre Problemstellungen.